Ratgeber

TI-Anbindung Hebammen 2027

TI-Anbindung für Hebammen: was bis 2027 zu tun ist

Moderner Laptop, der ueber ein einzelnes Kabel mit einem kleinen weissen Kaestchen verbunden ist, daneben eine Pflanze.

Die TI-Anbindung wird auch für Hebammen zur Pflicht. Aber sie kommt später, als lange gedacht. Im November 2025 hat der Bundestag den Termin verschoben. Der Anschluss an die Telematikinfrastruktur, also das gesicherte Netz im Gesundheitswesen, ist erst ab dem 1. Oktober 2027 verpflichtend. Freiwillig anschließen kannst du dich schon seit dem 1. Juli 2021. Der Zeitdruck ist damit weg. Du kannst die Umstellung in Ruhe planen und musst nichts überstürzen.

Welche Komponenten zur TI-Anbindung gehören

Die Anbindung besteht aus mehreren Bausteinen. Sie spielen zusammen. Eine große eigene Technik brauchst du dafür nicht. Ein paar Karten und Dienste musst du aber rechtzeitig besorgen. Vor allem die Ausweise solltest du früh beantragen, denn die Ausgabe dauert eine Weile.

  • Einen Konnektor oder ein TI-Gateway. Das ist ein Dienst aus dem Rechenzentrum, du brauchst dafür keine eigene Hardware.
  • Ein Kartenterminal zum Lesen der Karten.
  • Den Praxisausweis SMC-B und den elektronischen Heilberufsausweis, kurz eHBA. Beide beantragst du über das eGBR, die zuständige Stelle. Plane dafür mehrere Wochen Vorlauf ein.
  • KIM für sichere Nachrichten. Damit tauschst du im Gesundheitswesen geschützt Nachrichten mit anderen aus.

Was die Anbindung kostet und was sie bringt

Die Kosten für den Anschluss und den Betrieb trägst du nicht selbst. Die Kostenträger erstatten sie über die TI-Pauschale. Das gilt auch, wenn du dich freiwillig anschließt. Für dich ist die TI damit so gut wie kostenlos. Im Alltag merkst du vor allem einen Vorteil: Du kannst die elektronische Gesundheitskarte, kurz eGK, direkt auslesen. Das geht aber nur mit einem TI-Kartenterminal. Bis dahin liest in uwupa das lokale Foto-OCR die Felder der eGK aus. Das ist eine Texterkennung, die direkt bei dir läuft. Die Daten verlassen deine Praxis dabei nicht.

Wie uwupa das einordnet

Weil kein Zeitdruck besteht, geht uwupa die TI bewusst Schritt für Schritt an, statt überstürzt. Die TI-Technik bauen wir nicht selbst. Wir binden einen geprüften Dienst ein. Ein guter erster Schritt ist KIM über einen Fachdienst für sichere Nachrichten. Die elektronische Patientenakte und der digitale Mutterpass folgen später. Diese Arbeiten sind in Vorbereitung, sie sind noch nicht fertig. Bis das TI-Kartenlesen verfügbar ist, erfasst du die Versichertendaten weiter über das lokale Foto-OCR. So bleibt dein Arbeitsablauf stabil.

Häufige Fragen

Ab wann ist die TI-Anbindung für Hebammen Pflicht?
Pflicht ist die TI-Anbindung ab dem 1. Oktober 2027. Der Bundestag hat den Termin im November 2025 verschoben. Freiwillig anschließen kannst du dich schon seit dem 1. Juli 2021.
Was kostet mich die Anbindung an die Telematikinfrastruktur?
Die Kosten für Anschluss und Betrieb trägst du nicht selbst. Die Kostenträger erstatten sie über die TI-Pauschale, auch wenn du dich freiwillig anschließt. Für dich ist die TI damit so gut wie kostenlos.
Welche Komponenten brauche ich für die TI-Anbindung?
Du brauchst einen Konnektor oder ein TI-Gateway aus dem Rechenzentrum, ein Kartenterminal, den Praxisausweis SMC-B und den eHBA über das eGBR sowie KIM für sichere Nachrichten. Die Karten haben mehrere Wochen Vorlauf, beantrage sie also früh.

Das nimmt dir uwupa ab

Den Papierkram dahinter übernimmt uwupa: Du hältst deine Besuche fest, die fertige Rechnung für die Kasse entsteht daraus. Abbuchung erst nach dem Test, monatlich kündbar.

Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich ist der jeweils geltende Vertragsstand des Hebammenhilfevertrags nach § 134a SGB V.

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