Ratgeber

Datenschutz Hebamme DSGVO

Datenschutz in der Hebammenpraxis: DSGVO, Verschlüsselung und sichere Übergabe

Geschlossener Laptop mit einem kleinen Vorhaengeschloss und einem Schluessel auf einem hellen Schreibtisch.

Du arbeitest jeden Tag mit besonders heiklen Daten. Es sind Gesundheitsdaten von Frauen und ihren Kindern. Dafür gilt die Schweigepflicht nach § 203 StGB. Sie verbietet dir, solche Daten weiterzugeben. Dazu kommt die DSGVO, das ist das europäische Datenschutzgesetz. Sie stellt an Gesundheitsdaten besonders strenge Regeln (Artikel 9). Dieser Beitrag zeigt dir in Ruhe, worauf es im Alltag ankommt.

Warum der Messenger heikel ist

Es ist gut nachvollziehbar, dass Unterlagen wie Versichertenkarte oder Mutterpass schnell per WhatsApp hin und her gehen. Beim Datenschutz ist das aber ein Problem. Die Daten laufen über fremde Server. Was dort mit ihnen passiert, kannst du nicht steuern. Und es fehlt ein passender Vertrag mit dem Anbieter, der genau das regeln müsste. Diesen Vertrag nennt man Auftragsverarbeitungsvertrag. Für Gesundheitsdaten ist der Messenger deshalb kein sicherer Weg.

Was eine sichere Lösung ausmacht

  • Persönliche Daten verschlüsselt speichern, also nicht im Klartext, den jeder lesen kann.
  • Einen sicheren Weg für die Übergabe von Dokumenten anbieten, getrennt vom privaten Messenger.
  • So wenig Daten wie nötig verarbeiten und den Zugriff darauf begrenzen.
  • Nichts versprechen, was sich nicht halten lässt, sondern klar sagen, was geschützt ist.

Wie uwupa das umsetzt

In uwupa sind persönliche Felder verschlüsselt gespeichert, und zwar mit AES-256-GCM. Das ist ein starkes, anerkanntes Verschlüsselungsverfahren. Das Einscannen und das Auslesen von Texten passiert direkt auf deinem Gerät. Es ist also keine Cloud und keine generative KI im Spiel. Gesundheitsdaten werden mit Absicht nie offline auf dem Gerät zwischengespeichert. Für die Übergabe gibt es ein Klientinnen-Portal. Dort können deine Frauen Dokumente sicher hochladen. So wandern Mutterpass und Verordnung nicht mehr über den Messenger. Die Schweigepflicht bleibt gewahrt, und dein Alltag bleibt trotzdem einfach.

Häufige Fragen

Darf ich den Mutterpass per WhatsApp austauschen?
Bei Gesundheitsdaten ist ein privater Messenger heikel. Die Daten laufen über fremde Server, und es fehlt ein passender Vertrag mit dem Anbieter, der das regelt. Diesen Vertrag nennt man Auftragsverarbeitungsvertrag. Besser ist ein sicherer Upload. In uwupa geht das über das Klientinnen-Portal.
Wie schützt uwupa die Daten der Patientinnen?
Persönliche Felder sind verschlüsselt gespeichert, und zwar mit AES-256-GCM, einem starken Verschlüsselungsverfahren. Das Einscannen und Auslesen von Texten passiert direkt auf deinem Gerät, ohne Cloud-KI. Gesundheitsdaten werden mit Absicht nie offline zwischengespeichert. uwupa verspricht nichts Unhaltbares, sondern sagt dir klar, was geschützt ist und wer Zugriff hat.

Das nimmt dir uwupa ab

Den Papierkram dahinter übernimmt uwupa: Du hältst deine Besuche fest, die fertige Rechnung für die Kasse entsteht daraus. Abbuchung erst nach dem Test, monatlich kündbar.

Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich ist der jeweils geltende Vertragsstand des Hebammenhilfevertrags nach § 134a SGB V.

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