QUAG-Perinatalerhebung für außerklinische Geburten

Bei einer außerklinischen Geburt kommt eine Aufgabe dazu, die mit der Geburtshilfe selbst wenig zu tun hat: die QUAG-Perinatalerhebung. Das ist eine Statistik über Geburten außerhalb der Klinik. In diesem Beitrag liest du, welche Angaben für diese Statistik (nach perinatalerfassung.de) gebraucht werden, wo im Alltag oft etwas fehlt und wie du den Bogen ganz ohne doppelte Eingabe vollständig bekommst.
Was die Perinatalerhebung erfasst
Eine außerklinische Geburt ist eine Hausgeburt oder eine Geburt in einer hebammengeleiteten Einrichtung. Diese Geburten werden an den Verein QUAG e. V. gemeldet. Gefragt sind dabei vor allem Angaben, die du sowieso im Geburtsverlauf festhältst. Dazu kommen ein paar Angaben extra, die die Statistik braucht, die aber in deiner laufenden Dokumentation nicht immer an einer Stelle stehen. Dazu zählen unter anderem:
- Parität (wie viele Geburten die Frau schon hatte), Geburtsmodus und Lage des Kindes
- Dammverletzung und Geschlecht des Kindes
- Stillstatus
- der Befundkatalog E der sub- und postpartalen Verlegungen samt Anlass der Verlegung, also alle Verlegungen während oder nach der Geburt mit dem Grund dafür
Beim Katalog E fehlt im Alltag besonders oft etwas. Eine Verlegung passiert selten. Und den Grund dafür später aus dem Kopf nachzutragen, ist schwer. Halte die Verlegung und ihren Grund deshalb am besten gleich fest, solange der Fall noch frisch in deinem Gedächtnis ist.
Übertragung an perinatalerfassung.de
Das Portal von perinatalerfassung.de hat keine Schnittstelle zum Hochladen. Du trägst die Angaben also weiterhin von Hand in das Portal ein. Darum hilft dir ein fertig vorbereiteter Bogen. Den arbeitest du Angabe für Angabe ab, statt alles aus mehreren Stellen zusammenzusuchen. Wichtig ist außerdem: Halte die gemachte Meldung mit Fall- oder Referenznummer und Meldedatum fest. So kannst du später nachsehen, was du übertragen hast.
Wie uwupa das übernimmt
uwupa baut aus deinen schon erfassten Stamm- und Geburtsdaten einen fertig sortierten Bogen. Ein QUAG-Befund ergänzt die Angaben, die dafür noch fehlen: Parität, Geburtsmodus, Lage, Dammverletzung, Geschlecht, Stillstatus und den Befundkatalog E der Verlegungen. Zwei Werte rechnet uwupa selbst für dich aus: das Alter der Mutter und die Schwangerschaftsdauer in vollendeten Schwangerschaftswochen. Und ein Vollständigkeits-Check zeigt dir, welche Pflichtangaben noch offen sind.
Weil das Portal keine Schnittstelle zum Hochladen hat, kannst du den Bogen drucken oder als PDF speichern. Zusätzlich gibt es ihn als CSV-Datei. Er ist eine Hilfe für die Eingabe im Portal. Die gemachte Meldung vermerkst du mit Fall- oder Referenznummer und Meldedatum. Die Erfassung erscheint nur dann, wenn eine außerklinisch geplante Geburt vorliegt oder die Gebührenposition 618 abgerechnet ist. So belastet sie deinen Schreibtisch nicht ohne Anlass.
Häufige Fragen
Wann muss ich eine außerklinische Geburt an die QUAG melden?
Kann ich die Daten direkt in das QUAG-Portal importieren?
Welche Merkmale ergänzt der QUAG-Befund in uwupa?
Das nimmt dir uwupa ab
Den Papierkram dahinter übernimmt uwupa: Du hältst deine Besuche fest, die fertige Rechnung für die Kasse entsteht daraus. Abbuchung erst nach dem Test, monatlich kündbar.
Dieser Beitrag gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt keine individuelle Beratung. Maßgeblich ist der jeweils geltende Vertragsstand des Hebammenhilfevertrags nach § 134a SGB V.
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